Behandlungsspektrum
Behandlungs- spektrum
"Sobald du dir vertraust, sobald weißt du zu leben."
Johann Wolfgang von Goethe
Kognitive Verhaltenstherapie
Therapieangebot
Einzeltherapie
„Wie man den Menschen behandelt, so wird er; wie man ihn behandelt, als was er sein könnte, so wird er, was er sein kann.“
Johann Wolfgang von Goethe
In der verhaltenstherapeutischen Einzelbehandlung von Erwachsenen steht der Einfluss von Gedanken, Gefühlen, Einstellungen und Verhaltensmustern auf das Erleben und Handeln im Vordergrund. Ein zentrales Ziel ist es, ungünstige Muster im Denken, Fühlen und Verhalten aufzudecken und schrittweise zu verändern. Der Therapieansatz ist dabei problem-, ziel- und handlungsorientiert. Zu Beginn erfolgt eine ausführliche Problemanalyse, in der individuelle prädisponierende, auslösende und aufrechterhaltende Bedingungen identifiziert werden. Für eine erfolgreiche Psychotherapie ist zudem die Motivation des Patienten sowie der Aufbau einer tragfähigen, vertrauensvollen Patient-Therapeut-Beziehung von großer Bedeutung.
Im weiteren Verlauf werden gemeinsam konkrete Therapieziele erarbeitet und mithilfe spezieller Therapieverfahren bearbeitet. Zu den klassischen Methoden zählen unter anderem Psychoedukation, Expositionsverfahren, Emotionsexpositionen sowie kognitive und dialektische Interventionen. Ziel der Psychoedukation ist es, dem Patienten ein besseres Verständnis für seine psychische Erkrankung, deren Entstehung sowie die Wirkweise der therapeutischen Maßnahmen zu vermitteln.
Bei Expositionsverfahren, einschließlich der Emotionsexposition, setzt sich der Patient gezielt mit angstauslösenden Situationen, Reizen oder intensiven Gefühlen auseinander. Dabei kann die Konfrontation sowohl schrittweise entlang einer individuellen Angsthierarchie als auch direkt mit besonders belastenden Situationen erfolgen. Durch das bewusste Aushalten der Angst oder anderer intensiver Emotionen ohne Vermeidung soll eine Habituation (Gewöhnung) stattfinden, sodass die emotionale Reaktion mit der Zeit an Intensität verliert und als weniger bedrohlich erlebt wird. Der Therapeut unterstützt den Patienten aktiv dabei, Vermeidungs- oder Fluchtverhalten zu unterbrechen. Ziel ist es, dass der Patient zunehmend auch außerhalb der Therapie in der Lage ist, sich belastenden Situationen selbstständig zu stellen.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Therapie ist das Erkennen und Verändern dysfunktionaler Denk- und Verhaltensmuster. Hierzu werden automatische Gedanken, Grundannahmen und Bewertungen überprüft und durch hilfreichere Sichtweisen ersetzt. Ergänzend kommen dialektische Ansätze zum Einsatz, die insbesondere auf die balance zwischen Akzeptanz und Veränderung abzielen. Der Patient lernt dabei, widersprüchliche innere Zustände auszuhalten, emotionale Spannungen zu regulieren und konstruktive Problemlösestrategien zu entwickeln.
Allgemein lässt sich sagen, dass die Verhaltenstherapie auf lerntheoretischen Prinzipien basiert. In der kognitiven Verhaltenstherapie werden zusätzlich kognitive Prozesse wie Gedanken, Wahrnehmungen und Einstellungen systematisch einbezogen. Die integrative Verhaltenstherapie erweitert dieses Konzept um motivationale Elemente, Selbstmanagementstrategien sowie emotions- und dialektikorientierte Ansätze, mit dem Ziel, eine nachhaltige Veränderung von Erleben und Verhalten zu ermöglichen.
Gruppentherapie
SKILLS – Gruppe
- Sie haben eine widersprüchliche Selbstwahrnehmung?
- Sie erleben große Schwankungen in Ihren Gefühlen und Zielen?
- Sie neigen zu instabilen, krisenhaften Beziehungen?
- Sie kennen intensive Ängste, verlassen zu werden?
- Sie führen deshalb Beziehungstests durch?
- Sie spüren ein anhaltendes Gefühl innerer Leere?
- Sie tendieren zu selbstschädigenden Verhaltensweisen?
Ablauf
- Teilnehmer: Personen mit Schwierigkeiten in der Anspannungs- und Emotionsregulation, Personen mit Emotional-instabiler Persönlichkeitsstörung (Borderline-Störung). Für Teilnehmer:innen mit akuter Suizidalität ist die Gruppe nicht geeignet, Mindestalter: 16 Jahre
- Ziele: Sich selbst und den Augenblick annehmen, Krisen- und Hochstress-Phasen bewältigen und ihnen vorbeugen, Gefühle wahrnehmen und sinnvoll steuern, Stabile Beziehungen aufbauen und das Selbstwertgefühl verbessern
- Inhalte: Einführung in das Skills-Training, Achtsamkeit, Stresstoleranz, Umgang mit Emotionen, Zwischenmenschliche Fertigkeiten
Struktur: Vorab 2 bis 5 individuelle Einzelsitzungen zur
- diagnostischen Einordnung, Gruppengröße max. 6 Teilnehmer, acht Termine (á 100 Minuten).
- Termine: Donnerstags (07:00-08:40 Uhr): Start 16.04.2026
- Leitung: Dr. Lina Marie Ipsch
- Kosten: Gemäß GOP Nr. 855 (Diagnostik), Nr. 812 (67,03 EUR / 50 Min.). Eine teilweise bzw. vollständige Erstattung durch die Versicherung ist möglich.
- Anmeldung: per E-Mail
gruppe@psychotherapieschwabing.com
Als erfahrene Therapeutin kombiniere ich verhaltenstherapeutische Methoden mit empathischer Begleitung und traumazentrierten Ansätzen. Ich unterstütze Sie dabei, Ihre Beziehung auf eine gesunde und nachhaltige Basis zu stellen, Konflikte zu lösen und gemeinsam neue Wege der Nähe zu entdecken.
Paartherapie –
Kommunikation stärken, Empathie fördern und traumzentrierte Interventionen
In der Paartherapie liegt mein Fokus auf drei wesentlichen Säulen, die eine gesunde und erfüllende Beziehung fördern:
1. Kommunikation stärken
Eine klare und wertschätzende Kommunikation bildet die Grundlage jeder Partnerschaft. In der Paartherapie lernen Paare, ihre Bedürfnisse und Gefühle offen auszudrücken und Missverständnisse zu klären. Dabei nutze ich unter anderem Methoden des aktiven Zuhörens und der gewaltfreien Kommunikation, um Konflikte konstruktiv zu lösen (Rosenberg, 2015; Gottman & Silver, 2015).
2. Empathie fördern
Empathisches Zuhören ist ein Schlüssel, um Verständnis und Nähe zwischen Partnern zu vertiefen. Ich unterstütze Paare dabei, sich gegenseitig zuzuhören, ohne zu urteilen, und die Perspektive des Anderen einzunehmen. Empathie hilft, emotionale Barrieren abzubauen und fördert eine liebevolle Verbindung (Greenberg, 2015; Rogers, 1980).
3. Traumzentrierte Paartherapie
Viele Beziehungskonflikte haben ihre Wurzeln in individuellen Traumata, die das Verhalten und Erleben eines Partners prägen. In der traumazentrierten Paartherapie werden diese Aspekte behutsam aufgearbeitet, um die gegenseitige Beziehung zu entlasten und heilsame Muster zu etablieren. Hierbei kommen Interventionen aus der traumafokussierten Therapie und Bindungstheorie zum Einsatz (Johnson, 2008; Courtois & Ford, 2013).
Angst-, Zwangs und Posttraumatische Belastungsstörung
Angststörung
Angst verstehen – und gezielt bewältigen
Psychotherapie bei Angsterkrankungen
Angst ist ein lebenswichtiges Gefühl – doch wenn sie überhandnimmt, sich verselbstständigt oder ohne realen Auslöser auftritt, wird sie zur Belastung. Viele Menschen entwickeln im Laufe ihres Lebens eine Angsterkrankung, die sich in ganz unterschiedlichen Formen äußern kann: als Panikattacke, in sozialen Situationen, durch ständiges Grübeln oder in der Vermeidung bestimmter Orte oder Objekte.
Wenn Angst beginnt, Ihren Alltag zu dominieren, Sie sozial einschränkt oder körperlich erschöpft, ist es Zeit, sich Hilfe zu holen. In meiner Praxis für Psychotherapie in München-Schwabing begleite ich Sie professionell und empathisch auf Ihrem Weg zur aktiven Angstbewältigung – mit einem besonderen Schwerpunkt auf begleiteter Expositionsbehandlung und Emotionsmanagement.
Welche Form von Angst betrifft Sie?
Angststörungen treten in verschiedenen Ausprägungen auf. Vielleicht erkennen Sie sich in einer der folgenden Beschreibungen wieder:
- Agoraphobie: Sie vermeiden öffentliche Plätze, Verkehrsmittel oder weite Entfernungen aus Angst, nicht rechtzeitig Hilfe zu bekommen.
- Panikstörung: Sie erleben plötzlich auftretende Panikattacken mit Symptomen wie Herzrasen, Atemnot oder Schwindel – scheinbar ohne erkennbaren Anlass.
- Soziale Phobie: Sie fürchten, im sozialen Kontakt negativ bewertet zu werden, z. B. beim Sprechen, Essen oder Präsentieren – verbunden mit körperlichen Reaktionen wie Zittern, Erröten oder Harndrang.
- Generalisierte Angststörung (GAS): Sie leiden unter andauernden Sorgen, innerer Unruhe und Anspannung – häufig ohne konkreten Anlass.
- Spezifische Phobien: Bestimmte Auslöser wie Spritzen, Blut, Tiere oder Höhen verursachen intensive Angstreaktionen.
- Angst vor der Angst: Schon der Gedanke an eine mögliche angstauslösende Situation bringt Sie in eine emotionale Ausnahmelage?
In all diesen Fällen ist es möglich, durch psychotherapeutische Unterstützung gezielte Strategien zur Angstbewältigungzu entwickeln und wieder mehr Kontrolle über den eigenen Alltag zu gewinnen.
Kognitive Verhaltenstherapie bei Angst – mit begleiteter Exposition und Emotionsmanagement
In der Verhaltenstherapie hat sich die Kombination aus individueller Psychoedukation, kognitiver Arbeit und Expositionsbehandlung als besonders wirksam erwiesen.
Zunächst erarbeite ich mit Ihnen ein individuelles Entstehungs- und Aufrechterhaltungsmodell Ihrer Ängste. Gemeinsam beleuchten wir, woher Ihre Ängste stammen, wie sie sich im Laufe der Zeit ausgeweitet haben und wie typische Teufelskreise entstanden sind – z. B. durch Vermeidung oder durch intensive Körperbeobachtung, die die Angst weiter verstärkt.
Ein zentrales Element der Therapie ist die therapeutisch begleitete Exposition: Sie lernen schrittweise, sich angstbesetzten Situationen zu stellen – in einem Tempo, das zu Ihnen passt. Wir erstellen dazu eine Angsthierarchie, also eine abgestufte Liste der für Sie herausfordernden Situationen. Nach sorgfältiger Vorbereitung besuchen wir diese Realsituationen gemeinsam. Dabei machen viele Klient:innen die wichtige Erfahrung, dass die Angst mit der Zeit tatsächlich nachlässt – auch wenn das anfangs kaum vorstellbar scheint.
Parallel arbeiten wir an Ihrem Emotionsmanagement und reflektieren blockierende Gedanken, Glaubenssätze und innere Antreiber, die mit der Angst verknüpft sind. Ziel ist es, Ihre Selbstsicherheit zu stärken, Ihre Denkweise zu flexibilisieren und Vertrauen in Ihren Körper und Ihre Bewältigungsfähigkeiten zurückzugewinnen.
Angsttherapie mit Erfahrung
In meiner therapeutischen Laufbahn – u. a. an der Schön Klinik Roseneck und am Max-Planck-Institut für Psychiatrie– habe ich umfangreiche Erfahrung in der Behandlung von Angsterkrankungen in Einzel- und Gruppensettingsgesammelt. Die Durchführung und Anleitung von Expositionen gehört zu meinem festen Repertoire, sowohl ambulant als auch stationär.
Für die Expositionssitzungen plane ich bewusst flexibel und ausreichend Zeit ein, da sie über den üblichen Rahmen von 50 Minuten hinausgehen können – eine wichtige Voraussetzung für eine sichere und wirksame Durchführung.
Ich unterstütze Sie dabei, aus der Angst herauszutreten – mit professioneller Begleitung, individueller Struktur und praktischer Erfahrung.
Zwangsstörung
Zwang verstehen – Wege aus dem inneren Kreislauf finden
Psychotherapie bei Zwangsstörung
Wenn Zwangsgedanken oder Zwangshandlungen beginnen, Ihren Alltag zu dominieren, werden sie zu einer massiven Belastung. Vielleicht bemerken Sie an sich das Bedürfnis, bestimmte Handlungen immer wieder auszuführen – obwohl Sie rational wissen, dass sie übertrieben sind. Oder es drängen sich Gedanken auf, die sich nicht abstellen lassen und große innere Unruhe auslösen.
Was als Versuch beginnt, Ängste zu reduzieren oder Kontrolle zu behalten, kann schnell in einen Kreislauf führen, der viel Lebenszeit kostet und das Selbstvertrauen schwächt. In meiner Praxis für Psychotherapie in München-Schwabingunterstütze ich Sie dabei, Ihre Zwangsstörung zu verstehen – und mithilfe der kognitiven Verhaltenstherapie und Expositionsbehandlung neue Handlungsspielräume zu entwickeln.
Typische Formen von Zwangssymptomen
Zwangssymptome äußern sich individuell – sie können sich in Gedanken, inneren Bildern oder sichtbarem Verhalten zeigen. Häufige Formen sind:
- Kontrollzwänge: Wiederholtes Prüfen von Türen, Geräten oder Lichtschaltern
- Reinigungszwänge: Übermäßiges, ritualisiertes Waschen oder Desinfizieren
- Ordnungs- und Zählzwänge: Dinge müssen auf bestimmte Weise angeordnet oder gezählt werden
- Gedankenzwänge: Aufdringliche, unerwünschte Gedanken oder Impulse – oft von aggressivem, religiösem oder sexuellem Inhalt
- Magisches Denken: Die Überzeugung, dass durch bestimmte Rituale oder Gedanken Katastrophen verhindert werden können
Allen gemeinsam ist, dass sie mit hoher innerer Anspannung und starkem Leidensdruck verbunden sind – auch wenn die Betroffenen meist genau wissen, dass die Gedanken oder Handlungen irrational sind.
Verhaltenstherapie bei Zwang – Schrittweise Veränderung mit System
Zwangserkrankungen werden in der kognitiven Verhaltenstherapie gezielt und wirksam behandelt. Viele Betroffene suchen aus Scham erst spät Unterstützung – obwohl die Forschung zeigt, dass eine frühe, spezifische Behandlung wesentlich dazu beitragen kann, die Zwangssymptome zu reduzieren und Rückfällen vorzubeugen.
In einem ersten Schritt erarbeite ich gemeinsam mit Ihnen ein individuelles Modell der Entstehung und Aufrechterhaltung Ihrer Zwänge. Das Verständnis, welche Funktion die Zwänge in Ihrem Leben erfüllen (z. B. Beruhigung, Schuldvermeidung oder emotionale Regulation), ist zentral. Ihre Offenheit ist hier besonders wertvoll – ebenso wie der Einbezug eines Angehörigen, wenn Sie dies wünschen.
Expositionsbehandlung – sich dem Zwang aktiv stellen
Ein zentrales Element in der Therapie ist die therapeutisch begleitete Exposition mit Reaktionsverhinderung (ERP). Auf Grundlage eines individuell erstellten Zwangsprotokolls und einer Zwangshierarchie (Einordnung der belastenden Situationen nach Schweregrad) suchen wir gemeinsam gezielt Situationen auf, die normalerweise Zwänge auslösen.
Dabei verzichten Sie bewusst auf die üblichen neutralisierenden Handlungen (z. B. Kontrollieren, Reinigen, inneres Zählen). Ziel ist es, Ihre Anspannung bewusst auszuhalten und zu erleben, dass sie mit der Zeit abnimmt – ganz ohne den Zwang ausführen zu müssen.
Sie lernen, die dabei entstehenden Gedanken (z. B. Schuld, Sorge, Zweifel), Emotionen (z. B. Angst, Ekel, Hilflosigkeit) und Körperempfindungen (z. B. Unruhe, Druck) zwangsfrei zuzulassen – ein befreiender, aber anfangs herausfordernder Prozess, bei dem ich Sie eng begleite.
Normfindung – zurück in einen selbstbestimmten Alltag
Nach erfolgreicher Expositionsarbeit beginnen wir mit der Phase der Verhaltensnormalisierung: Hier stellen wir gemeinsam die Frage: Wie möchte ich künftig mit bestimmten Alltagssituationen umgehen – ganz ohne Zwang?
Beispiel: Wie oft möchte ich meine Hände waschen – nicht zu oft, aber auch nicht zu selten?
Es geht darum, klare eigene Standards zu definieren – nicht aus Angst oder Perfektionsstreben, sondern aus Selbstfürsorge und Lebensqualität. Dabei begleite ich Sie dabei, sich neue Rituale zu erarbeiten, die zu Ihnen passen – und Ihre zurückgewonnene Zeit sinnvoll zu nutzen.
Posttraumatische Belastungsstörung
Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) – Wenn die Vergangenheit nicht vergeht
Haben Sie in der Vergangenheit einmalige oder wiederholte bedrohliche Erlebnisse durchlebt?
- Wurden Sie körperlich oder seelisch verletzt oder massiv bedroht?
- Wurden Ihre persönlichen Grenzen mutwillig überschritten – etwa durch einen Unfall, einen Überfall, Missbrauch oder Gewalt?
- Leiden Sie unter belastenden Erinnerungen, aufdringlichen inneren Bildern oder wiederkehrenden Albträumen?
- Vermeiden Sie Situationen, die Sie an das Erlebte erinnern könnten?
- Fühlen Sie sich häufig angespannt, überreizt oder erschöpft – und fällt es Ihnen schwer, sich zu konzentrieren oder zur Ruhe zu kommen?
All das können Hinweise auf eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) sein – eine natürliche, aber sehr belastende Reaktion auf ein extremes Lebensereignis. Die gute Nachricht: Diese Reaktion ist behandelbar. Sie müssen damit nicht allein bleiben.
Traumatherapie – Schritt für Schritt zurück in Ihre innere Sicherheit
In meiner therapeutischen Arbeit biete ich Ihnen einen geschützten Raum, in dem Sie mit Ihrer Geschichte und Ihren Emotionen willkommen sind – ganz gleich, wie schwer oder schambesetzt sie erscheinen mögen.
Ich arbeite mit einem traumatherapeutisch fundierten Ansatz, der Stabilität, Transparenz und Vorhersehbarkeit in den Mittelpunkt stellt. Nichts geschieht ohne Ihre Zustimmung. Sie bestimmen das Tempo und die Inhalte der Sitzungen.
Gemeinsam entwickeln wir ein individuelles Entstehungsmodell Ihrer PTBS, das nachvollziehbar erklärt, wie Ihre heutigen Beschwerden mit dem erlebten Trauma zusammenhängen. Denn es sind nicht nur die Erlebnisse selbst, sondern auch die Folgeprozesse – etwa das Wiedererleben, das Meiden, die emotionale Taubheit oder die ständige Alarmbereitschaft – die Ihre Lebensqualität beeinträchtigen.
Verständnis, Kontrolle, Integration – die Ziele der Traumatherapie
Meine Arbeit zielt darauf ab, dass Sie wieder mehr Sicherheit, Vertrauen und Selbstwirksamkeit erleben können. Das bedeutet konkret:
- Ich unterstütze Sie dabei, belastende Auslösereize zu identifizieren und zu entschärfen.
- Ich arbeite mit Ihnen daran, Vermeidungsverhalten zu durchbrechen und wieder mehr Freiheit zu gewinnen.
- Ich vermittle Ihnen Fertigkeiten zur Emotionsregulation (z. B. Skills, Achtsamkeit, Strategien aus der DBT).
- Ich begleite Sie behutsam durch schwierige Gefühle wie Schuld, Scham oder Hilflosigkeit.
- Ich fördere Ihre Fähigkeit, im Hier und Jetzt zu bleiben – sicherer, klarer, selbstbestimmter.
Ein zentrales Element der Traumatherapie ist die Exposition – also die gezielte Konfrontation mit den traumatischen Erinnerungen. Diese erfolgt meist in sensu (in Gedanken), kann in besonderen Fällen aber auch an realen Orten stattfinden. Ziel ist, dass die belastenden Erinnerungen im autobiographischen Gedächtnis integriert werden – als Teil Ihrer persönlichen Geschichte mit Anfang, Mitte und Ende.
Während dieser Phase sind Sie nie auf sich allein gestellt. Ich begleite Sie engmaschig, fange aufkommende Emotionen sorgsam auf und stärke Ihr Gefühl von Sicherheit und Kontrolle.
Meine Spezialisierung: Trauma verstehen, Trauma behandeln
Die Behandlung von Traumafolgestörungen ist ein zentraler Bestandteil meiner psychotherapeutischen Arbeit. Ich verfüge über langjährige Erfahrung in der Arbeit mit:
- einmaligen Traumata (Typ I) – etwa nach Unfällen, medizinischen Komplikationen, Gewalterfahrungen oder Katastrophen, sowie
- komplexen, wiederholten Traumatisierungen (Typ II) – etwa in Folge von Kindheitsmissbrauch, Vernachlässigung, häuslicher Gewalt oder psychischer Dauerbelastung.
Sowohl in meiner stationären Tätigkeit – etwa durch die Leitung spezifischer Traumatherapiegruppen und die Durchführung von Expositionen – als auch in der ambulanten Arbeit, habe ich vielfältige therapeutische Erfahrung in der verhaltenstherapeutischen Traumabehandlung gesammelt.
Ich verbinde in meiner Arbeit wissenschaftlich fundierte Methoden mit einem klaren Fokus auf Ihre individuelle Lebenssituation, Ihre Belastung und Ihre persönliche Geschwindigkeit.
Depression, Burnout, Lebenskrisen
Psychotherapie bei Depression
Kognitive Verhaltenstherapie
– wissenschaftlich fundierte Hilfe bei Depression
Depression zählt zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Sie kann sich in unterschiedlichen Ausprägungen zeigen – etwa durch anhaltende Niedergeschlagenheit, Interessenverlust, innere Leere oder Erschöpfung. Ohne geeignete therapeutische Unterstützung besteht das Risiko, dass sich die Symptome chronifizieren oder wiederholt auftreten.
Als approbierte Psychotherapeutin mit Praxis in München-Schwabing biete ich eine individuell angepasste Behandlung depressiver Störungen auf Grundlage der kognitiven Verhaltenstherapie an – einem Verfahren, dessen Wirksamkeit in der Depressionsbehandlung durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt ist.
Therapie bei Depression – individuell, strukturiert und zielorientiert
Im Zentrum der Behandlung steht zunächst die Entwicklung eines individuellen Entstehungsmodells Ihrer Depression. Dieses Modell berücksichtigt sowohl biologische als auch psychosoziale Einflussfaktoren und dient als Grundlage für alle weiteren therapeutischen Interventionen. Viele Betroffene empfinden bereits diesen Prozess als entlastend, da er hilft, die eigenen Beschwerden besser einzuordnen und erste Handlungsspielräume zu erkennen.
Basierend auf diesem Verständnis erfolgt die systematische Bearbeitung depressiver Symptome auf drei Ebenen:
- Verhaltensebene: Reaktivierung positiver Aktivitäten zur Steigerung von Antrieb und Lebensqualität
- Kognitive Ebene: Identifikation und Modifikation dysfunktionaler Denkmuster
- Emotionale Ebene: Erweiterung des affektiven Erlebens und Förderung emotionaler Regulation
Die kognitive Verhaltenstherapie verfolgt das Ziel, nicht nur akute Beschwerden zu lindern, sondern auch die Rückfallwahrscheinlichkeit langfristig zu senken. Sie lernen, Frühwarnzeichen zu erkennen und gezielt gegenzusteuern.
Fachliche Expertise in der Behandlung depressiver Störungen
Meine therapeutische Arbeit basiert auf fundierter Ausbildung und langjähriger klinischer Erfahrung – unter anderem durch Tätigkeiten am Max-Planck-Institut für Psychiatrie sowie an der Schön Klinik Roseneck. Ich behandle depressive Störungen sowohl als isolierte Hauptdiagnose als auch im Rahmen komorbider psychischer Erkrankungen.
Die psychotherapeutische Behandlung erfolgt nach aktuellen Leitlinien, unter Berücksichtigung individueller Lebensumstände und mit dem Ziel, die psychische Stabilität und Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.
Psychotherapie – ein erster Schritt bei Depression
Wenn Sie unter Symptomen einer Depression leiden oder sich psychisch belastet fühlen, kann eine qualifizierte psychotherapeutische Unterstützung entscheidend zur Verbesserung Ihrer Lebenssituation beitragen.
In meiner Praxis in München-Schwabing erhalten Sie eine strukturierte, wissenschaftlich fundierte und individuell abgestimmte Therapie bei Depression. Vereinbaren Sie gerne einen Termin für ein persönliches Erstgespräch.
Burnout
Burnout erkennen und behandeln – Verhaltenstherapie
Psychotherapeutische Unterstützung bei beruflicher Überlastung
Wenn anhaltender Stress, Überforderung oder permanenter Leistungsdruck über längere Zeit ignoriert oder verdrängt werden, kann dies zu einem Zustand führen, der häufig als Burnout beschrieben wird. Die körperliche und seelische Erschöpfung entwickelt sich meist schleichend – doch ohne passende Unterstützung besteht das Risiko, dass sich der Zustand verschärft oder in eine Depression übergeht.
Umso wichtiger ist es, sich rechtzeitig Hilfe zu holen. In meiner Praxis in München-Schwabing unterstütze ich Sie mit wissenschaftlich fundierter Verhaltenstherapie dabei, die Auslöser Ihres Burnouts zu verstehen und nachhaltig gegenzusteuern.
Therapie bei Burnout – den Teufelskreis durchbrechen
In den Sitzungen arbeiten wir gemeinsam daran, erste Ansatzpunkte zu finden, an denen der bestehende Teufelskreis aus Überforderung, innerem Druck und Erschöpfung unterbrochen werden kann. Ziel ist es, wieder einen fürsorglichen und achtsamen Umgang mit sich selbst zu entwickeln – mit Blick auf Ihre Bedürfnisse, Grenzen und Ressourcen. Dafür braucht es Raum und Zeit. Und genau diesen Raum biete ich Ihnen in der Therapie.
Leistung, Perfektion und Selbstwert – typische Burnout-Fallen erkennen
Bei ausgeprägtem Burnout stehen häufig Themen wie Selbstüberforderung, Perfektionismus oder ein stark an Leistung geknüpfter Selbstwert im Mittelpunkt. Vielleicht erkennen Sie bei sich ein Muster, in dem Sie immer wieder über die eigenen Grenzen hinausgehen – aus Angst zu versagen, nicht zu genügen oder nicht gesehen zu werden.
Gemeinsam hinterfragen wir in der Verhaltenstherapie die inneren Überzeugungen, die Sie immer wieder in dieses Hamsterrad führen. Sie entscheiden in Ihrem Tempo, ob und wie Sie diese Muster verändern möchten. So entsteht nach und nach ein neuer Umgang mit Arbeit, Verantwortung und Leistungsdruck – der nicht auf Selbstaufgabe, sondern auf Selbstfürsorge basiert.
Grenzen zu setzen – sich selbst und anderen gegenüber – ist dabei kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Ausdruck innerer Stärke. Denn selten kommt für ständige Aufopferung jene Anerkennung, die man sich still erhofft. Es lohnt sich, den eigenen Wert unabhängig von beruflicher Leistung zu entdecken.
Wege zu neuer Energie und innerer Balance
In der Therapie geht es nicht nur um Problembewältigung – sondern auch darum, neue Quellen für Ihr Wohlbefinden und Selbstwertgefühl zu erschließen. Gemeinsam entwickeln wir kreative und realistische Ansätze, wie Sie wieder Kraft schöpfen, Sinn erleben und ein Leben gestalten können, das nicht nur aus Funktionieren besteht.
Kompetenz in der Behandlung von Burnout
Ich verfüge über fundierte Erfahrung in der Behandlung von berufsbezogenen Erschöpfungszuständen – sowohl im ambulanten als auch im stationären Setting. Zu meinen beruflichen Stationen zählen unter anderem das Max-Planck-Institut für Psychiatrie sowie die Schön Klinik Roseneck.
In meiner Praxis in München-Schwabing begleite ich Sie dabei, einen nachhaltigen Weg aus dem Burnout zu finden – hin zu mehr Energie, Klarheit und innerer Stabilität.
Krisenintervention und psychotherapeutische Begleitung in akuten Lebenskrisen
Hilfe in schwierigen Zeiten
Akute Krisen können jeden Menschen treffen – oft unerwartet und mit großer emotionaler Wucht. Der Verlust eines geliebten Menschen, Trennungen, berufliche Überlastung, Krankheit, innere Leere oder ein Gefühl des Kontrollverlusts: In solchen Situationen kann es entscheidend sein, einen geschützten Raum zu haben, in dem Verstehen, Entlastung und neue Orientierung möglich sind.
In meiner psychotherapeutischen Praxis in München-Schwabing begleite ich Sie professionell und empathisch dabei, wieder festen Boden unter den Füßen zu gewinnen. Krisen sind nicht das Ende – sie sind oft der Anfang von etwas Neuem.
Akute Krise – was jetzt zählt, ist Ihre Stabilisierung
Manchmal tut es einfach gut, wenn jemand wirklich zuhört. Wenn Sie in einem Raum sprechen können, ohne Rücksicht nehmen zu müssen – ohne Angst, andere zu belasten. Manchmal braucht es nur diese eine Zeit, die ganz Ihnen gehört.
Im Rahmen einer therapeutischen Krisenintervention unterstütze ich Sie dabei, gesunde Schritte aus Ihrer aktuellen Situation zu entwickeln – in genau dem Tempo, das für Sie stimmig ist.
Zunächst geht es darum, emotionalen Druck abzubauen, Gefühle zuzulassen und erste Orientierung zu finden. Im nächsten Schritt strukturieren wir gemeinsam, was Sie im Moment am stärksten belastet, welche Symptome auftreten und welche Ziele daraus entstehen. Die Herangehensweise ist dabei ganz individuell auf Sie abgestimmt – es gibt kein Schema, sondern Ihren Weg.
Sobald Sie stabil genug sind, arbeiten wir schrittweise daran, wie Sie Ihren Alltag wieder aufnehmen, Kraftquellen aktivieren und tragfähige Ressourcen stärken können.
Krisen verstehen – und psychisch gestärkt daraus hervorgehen
Aus meiner beruflichen Erfahrung – unter anderem am Max-Planck-Institut für Psychiatrie und an der Schön Klinik Roseneck – weiß ich, wie unterschiedlich Krisen aussehen können. Ob durch aktuelle Belastung ausgelöst oder durch vergangene traumatische Ereignisse reaktiviert – häufig sind sie ein entscheidender Wendepunkt.
Je früher Sie sich Unterstützung holen, desto wirksamer lassen sich akute Krisen abmildern, strukturieren und aufarbeiten.
Psychotherapie in akuten Lebenskrisen ist keine Schwäche – sondern eine klare Entscheidung für sich selbst.
Krisenintervention in München-Schwabing – ich bin für Sie da
Wenn Sie sich derzeit in einer emotionalen Ausnahmesituation befinden, zögern Sie nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ich biete Ihnen zeitnah einen geschützten Rahmen, in dem Stabilisierung, Selbstklärung und erste Schritte aus der Krise möglich werden.
Krisen können verarbeitet werden – und Sie müssen diesen Weg nicht alleine gehen.
Essstörung
Anorexie und Bulimie – Kontrolle, Angst, Vermeidung
- Befinden Sie sich im Untergewicht und vermeiden bestimmte Lebensmittel aus Angst vor einer Gewichtszunahme?
- Erleben Sie regelmäßige Heißhungeranfälle, denen Sie mit Erbrechen, Abführmitteln, übermäßiger Bewegung oder anderen kompensatorischen Maßnahmen begegnen?
- Haben Sie ein tiefes Unbehagen gegenüber Ihrem Körper und Gewicht?
- Gibt es bereits körperliche Warnzeichen wie Zyklusstörungen, Kreislaufprobleme, Haarausfall, Zahnprobleme oder ein dauerhaftes Kälteempfinden?
Binge Eating und Adipositas – unkontrolliertes Essen, anhaltender Leidensdruck
- Leiden Sie unter wiederkehrenden Essanfällen, ohne dass Sie gezielte Gegenmaßnahmen ergreifen?
- Haben Sie das Gefühl, Ihr Essverhalten nicht kontrollieren zu können?
- Empfinden Sie Ihren Körper als Belastung, ohne einen Weg zu finden, ihn dauerhaft ins Gleichgewicht zu bringen?
- Schaffen Sie es nicht, einen achtsamen oder positiven Zugang zu sich und Ihrem Körper zu entwickeln?
Verhaltenstherapie – Essverhalten verändern, Selbstwert stärken
In meiner therapeutischen Arbeit liegt der Fokus zunächst auf der Stabilisierung des Essverhaltens. Ein regelmäßiger, ausreichender und ausgewogener Essrhythmus ist die Grundlage jeder nachhaltigen Veränderung.
Gemeinsam arbeiten wir an:
- dem Abbau selbstschädigender Verhaltensweisen wie Erbrechen, übermäßiger Sport oder Einnahme von Abführmitteln,
- der Etablierung von Selbstfürsorge und emotionaler Stabilität,
- Strategien zur Bewältigung von Anspannung, Selbsthass oder Schuldgefühlen,
- einem fundierten Wissen über Ernährung, Energiebedarf, Körperfunktionen und gesundheitliche Zusammenhänge.
Darüber hinaus entwickeln wir gemeinsam ein individuelles Modell Ihrer Essstörung: Welche Faktoren haben zur Entstehung beigetragen? Was hält sie aufrecht? Welche Gefühle oder Lebenssituationen verstärken sie?
Körperschema, Selbstbild und emotionale Hintergründe
In vielen Fällen spielt auch die Wahrnehmung des eigenen Körpers eine zentrale Rolle. Bei Vorliegen einer Körperschemastörung setzen wir gezielt Körperexpositionsübungen ein (z. B. Spiegelübungen, Körpervideos), um Ihre Körperwahrnehmung Schritt für Schritt realistischer und weniger angstbesetzt zu gestalten.
Sobald eine stabile Basis geschaffen ist, können auch tiefer liegende biographische Themen, Persönlichkeitsaspekte oder Beziehungsmuster therapeutisch aufgearbeitet werden.
Ziel ist es, dass Sie wieder in einen gesunden, wertschätzenden und respektvollen Kontakt zu sich selbst und Ihrem Körper kommen – mit mehr Selbstwirksamkeit, innerer Stabilität und Vertrauen in Ihre eigenen Bedürfnisse.
Meine Erfahrung in der Behandlung von Essstörungen
Ich verfüge über eine langjährige Erfahrung in der Behandlung von Menschen mit Anorexie, Bulimie, Binge Eating Disorder und Adipositas – sowohl im stationären als auch im ambulanten Rahmen.
Ein zentraler Bestandteil meiner therapeutischen Laufbahn war meine Tätigkeit an der Schön Klinik Roseneck, einer der führenden Fachkliniken für psychosomatische Medizin und Essstörungen in Deutschland. Dort war ich intensiv an der Behandlung komplexer Essstörungsbilder beteiligt, insbesondere auch bei komorbiden Störungen wie Depressionen, Angststörungen, Zwangserkrankungen und Traumafolgestörungen.
Im interdisziplinären Team konnte ich fundierte Erfahrung in der stationären Psychotherapie, insbesondere in der Einzel- und Gruppentherapie, Körperbildarbeit sowie im Umgang mit akuten Krisen sammeln. Die strukturierte und evidenzbasierte Arbeit mit Menschen mit Essstörungen in der Schön Klinik prägt meine therapeutische Haltung bis heute.
Auch in der ambulanten Therapie habe ich mich intensiv mit der oft feingliedrigen, langsamen und prozessorientierten Arbeit an Essstörungen auseinandergesetzt.
Die ambulante Behandlung von Essstörungen ist nicht immer einfach und erfordert viel therapeutisches Feingefühl, Klarheit und eine enge Begleitung. Falls nötig, beziehe ich spezialisierte Kliniken, Tageskliniken oder Hausärzt*innen mit in die Behandlung ein – immer mit dem Ziel, Ihnen ein möglichst passgenaues und stabiles Setting zu bieten.
Essstörung im Umfeld – Angehörige mit einbeziehen, stärken, entlasten
Essstörungen bei Angehörigen – Wenn das eigene Leben sich um die Krankheit dreht
Sie leben mit einer Person, die an einer Essstörung leidet, und spüren, dass sich auch Ihr Alltag zunehmend nur noch um diese Erkrankung dreht?
Sie haben das Gefühl, hilflos daneben zu stehen, nicht durchzudringen – und verlieren sich selbst dabei immer mehr?
Vielleicht plagen Sie Schuldgefühle oder Sie sind in ständiger Sorge, das Falsche zu sagen oder zu tun.
Womöglich stellen Sie Ihre eigenen Bedürfnisse zurück, verzichten auf gemeinsame Mahlzeiten, passen Ihre Kochgewohnheiten an oder vermeiden bestimmte Themen – aus Angst, etwas auszulösen.
Viele Angehörige berichten von emotionaler Erschöpfung, Rückzug oder Konflikten, die zunehmend das Familienleben bestimmen.
Traumatherapie – Schritt für Schritt zurück in Ihre innere Sicherheit
In meiner therapeutischen Arbeit biete ich Ihnen einen geschützten Raum, in dem Sie mit Ihrer Geschichte und Ihren Emotionen willkommen sind – ganz gleich, wie schwer oder schambesetzt sie erscheinen mögen.
Ich arbeite mit einem traumatherapeutisch fundierten Ansatz, der Stabilität, Transparenz und Vorhersehbarkeit in den Mittelpunkt stellt. Nichts geschieht ohne Ihre Zustimmung. Sie bestimmen das Tempo und die Inhalte der Sitzungen.
Gemeinsam entwickeln wir ein individuelles Entstehungsmodell Ihrer PTBS, das nachvollziehbar erklärt, wie Ihre heutigen Beschwerden mit dem erlebten Trauma zusammenhängen. Denn es sind nicht nur die Erlebnisse selbst, sondern auch die Folgeprozesse – etwa das Wiedererleben, das Meiden, die emotionale Taubheit oder die ständige Alarmbereitschaft – die Ihre Lebensqualität beeinträchtigen.
Essstörung verstehen – Systemische Dynamik erkennen und durchbrechen
In der kognitiven Verhaltenstherapie mit Angehörigen erhalten Sie fundierte Informationen über die Mechanismen und Hintergründe von Essstörungen (wie z. B. Magersucht, Bulimie oder Binge Eating).
Sie lernen die wechselseitige Dynamik zwischen Erkranktem und Umfeld besser zu verstehen und reflektieren Ihre Rolle in diesem Gefüge: Wo helfe ich wirklich? Wo bin ich (unbewusst) Teil des Problems? Wo liegen meine Grenzen – und wie kann ich sie klar und liebevoll setzen?
Therapeutisch begleite ich Sie dabei, wieder Raum für Ihre eigenen Bedürfnisse zu schaffen. Denn nur wenn Sie selbst stabil sind, können Sie langfristig eine hilfreiche Stütze für Ihren Angehörigen sein.
Sie erfahren, wie Sie sich aus dem Zwangssystem der Essstörung schrittweise lösen, z. B. indem Sie wieder eigenständig kochen, sich nicht an krankheitsbedingte Regeln halten und Verantwortung konsequent zurückgeben.
Ein zentrales Thema ist häufig der sogenannte „Teufelskreis der Fürsorge“: Angehörige drängen zum Essen, appellieren oder kontrollieren – was oft zu mehr Rückzug, Widerstand und Hilflosigkeit führt.
Hier lernen Sie, wie Sie aus dieser Sackgasse aussteigen und wie Sie stattdessen Selbstverantwortung und Eigenmotivation beim Betroffenen fördern, was langfristig der wirksamere Weg in die Gesundung ist.
Angehörigenarbeit als essenzieller Baustein in der Therapie von Essstörungen
Seit vielen Jahren begleite ich in meiner psychotherapeutischen Arbeit auch Angehörige von Menschen mit Essstörungen – im Einzelkontakt oder auch im Rahmen von Familiensitzungen.
Während meiner Tätigkeit an der Schön Klinik Roseneck, einer der führenden Kliniken für Essstörungen in Deutschland, habe ich über viele Jahre hinweg die intensive Einbindung von Angehörigen in den therapeutischen Prozess als entscheidenden Erfolgsfaktor kennengelernt.
Ich weiß, wie belastend und zermürbend die Dynamiken im familiären System sein können – und wie entlastend es ist, wieder Handlungsfähigkeit, Wissen und Stabilität zurückzugewinnen.
Deshalb ist es mir ein zentrales Anliegen, auch Ihnen als Angehörige*r Raum und therapeutische Unterstützung zu bieten – für mehr Klarheit, Grenzen, Verständnis und Stabilität im Umgang mit der Erkrankung Ihres nahestehenden Menschen.
Persönlichkeitsstörung – Verstehen, reflektieren, verändern
Vielfältige Erscheinungsformen von Persönlichkeitsstörungen und Persönlichkeitsakzentuierungen
Betroffene erleben verschiedenste Facetten wie Narzissmus, Selbstunsicherheit, Dependenz, Negativismus, Zwanghaftigkeit oder andere Persönlichkeitszüge.
Sie merken bereits seit Jugendzeiten, dass Ihr Denken, Fühlen und Verhalten von gesellschaftlichen Erwartungen abweicht?
Der Umgang mit anderen Menschen fällt Ihnen dadurch schwer, und Sie fühlen sich in sozialen Kontakten oft unsicher und gefangen in bestimmten Mustern?
Angehörige und Freunde nehmen Ihr Verhalten als problematisch wahr und raten zu einer Therapie?
Sie spüren einen inneren Leidensdruck und den Wunsch nach Erleichterung im Alltag?
Verhaltenstherapie für mehr Flexibilität im Umgang mit sich selbst und anderen
Unabhängig davon, wie Ihre Persönlichkeitsprägung aussieht – ob narzisstisch, selbstunsicher, instabil, zwanghaft oder ängstlich – gibt es bewährte Wege, einen flexibleren Umgang mit Alltagssituationen und zwischenmenschlichen Kontakten zu erlernen.
Der Startpunkt ist eine umfassende Selbstreflexion, mit der Sie Ihre Biographie und die Entstehung Ihrer Persönlichkeitszüge besser verstehen.
Das darauf aufbauende Entstehungs- und Aufrechterhaltungsmodell strukturiert den therapeutischen Prozess und zeigt auf, wie frühere prägende Ereignisse und Ihr Umfeld Ihre heutigen Muster beeinflussen.
Jeder von uns trägt persönliche Prägungen und Überzeugungen wie einen „Rucksack“ mit sich, der je nach Situation entlastend oder belastend wirkt.
Persönlichkeit ist ein vielschichtiges Konstrukt, keine Schublade oder Etikettierung. Niemand ist in allen Bereichen immer „mittelmäßig“ – und das ist auch gut so!
Ziele der Therapie – Eigenheiten bewahren und Lebensqualität verbessern
Ziel der Psychotherapie ist nicht, Sie zu verändern oder Ihre Persönlichkeit zu „stempeln“.
Vielmehr soll ein Umgang mit sich selbst und anderen gefunden werden, bei dem niemand leidet – weder Sie noch Ihr Umfeld.
Durch Erweiterung und Flexibilisierung Ihres Verhaltensrepertoires gewinnen Sie die Freiheit, auf neue Situationen gelassener zu reagieren und Ihren eigenen Weg zu gehen.
Erfahrung in der Behandlung von Persönlichkeitsstörungen
Ich begleite sowohl Menschen, deren Persönlichkeitsprobleme von Anfang an im Fokus der Therapie stehen, als auch solche, bei denen sich diese erst im Verlauf zeigen.
Die Integration von persönlichkeitsbezogenen Aspekten bereichert den Therapieprozess und kann zu nachhaltigen Verbesserungen der Lebensqualität führen.
Gerne unterstütze ich Sie auf Ihrem individuellen Weg zu mehr Lebensfreude und innerer Freiheit.
Borderline-Persönlichkeit – Effektive Behandlung mit Dialektisch-Behavioraler Therapie (DBT)
Symptome und Herausforderungen bei Borderline-Persönlichkeit
Erleben Sie starke Schwankungen in Ihrer Selbstwahrnehmung, Ihren Gefühlen, Zielen und Präferenzen?
Krisenhafte und instabile Beziehungen prägen Ihren Alltag?
Sie bemühen sich, nicht verlassen zu werden, oder testen immer wieder die Loyalität nahestehender Personen?
Vielleicht leiden Sie unter einem anhaltenden Gefühl innerer Leere oder neigen zu selbstschädigenden Verhaltensweisen wie Alkohol- und Drogenkonsum, Selbstverletzungen, Essanfällen oder riskanten sexuellen Kontakten?
Auch Gefühle der Entfremdung, wie das Erleben von Unwirklichkeit oder Erinnerungslücken, sind häufig.
Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) – Ein wissenschaftlich fundiertes Programm
Ich biete Ihnen fachgerechte Behandlung auf Basis der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) nach Marsha Linehan an – einem hoch strukturierten und umfassend erprobten Therapieprogramm speziell für die emotionale Instabilität bei Borderline-Persönlichkeitsstörungen.
Der Therapieauftakt fokussiert sich auf den Aufbau einer tragfähigen, transparenten therapeutischen Beziehung mit klaren Absprachen und Struktur. Gemeinsam entwickeln wir ein individuelles Entstehungs- und Aufrechterhaltungsmodell Ihrer Symptome, das die Grundlage für die Therapieziele bildet.
Zunächst klären wir den Umgang mit Krisen, suizidalen Gedanken und Verhaltensweisen und streben eine Reduktion von selbstschädigendem und therapiegefährdendem Verhalten an, wie z.B. Selbstverletzungen oder Substanzkonsum. Bei bestehenden Traumafolgestörungen biete ich Ihnen ergänzende Unterstützung zur Bewältigung von Dissoziationen und Flashbacks (siehe auch Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)).
Im weiteren Verlauf lernen Sie Fertigkeiten (Skills) zur Regulierung von Stress, Emotionen und zwischenmenschlichen Kontakten. Diese individuellen Strategien helfen Ihnen, Ihre eigene „Skills-Kette“ zu entwickeln, die genau auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Arbeit an Ihren zwischenmenschlichen Beziehungen und dem Umgang mit Konflikten, denn diese beeinflussen maßgeblich Ihre Lebensqualität und Ihr Selbstverständnis.
Mein Erfahrungshintergrund und therapeutische Kompetenz
Ich habe sowohl ambulant als auch stationär zahlreiche Patienten mit Borderline-Persönlichkeitsstörung behandelt. Dabei zeigte sich häufig eine Komorbidität mit Essstörungen, weshalb meine Arbeit in der Schön Klinik Roseneck besonders meine Kompetenz in beiden Bereichen gefordert hat.
Darüber hinaus habe ich durch meine Tätigkeit am Max-Planck-Institut sowie durch die DBT-Fortbildung im AWP Freiburg unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Martin Bohus und Prof. Dr. Marsha Linehan umfassende Expertise in der Behandlung von Borderline-Patienten erworben.
Ziel der Therapie
Mein Ziel ist es, Ihnen zu helfen, Ihr Erleben und Verhalten verständlicher, besser steuerbar und stabiler zu machen. Durch den Aufbau gesunder Strategien im Umgang mit Emotionen gewinnen Sie mehr Selbstsicherheit, Zufriedenheit und eine leichtere Handhabung zwischenmenschlicher Kontakte.
Gerne begleite ich Sie auf Ihrem Weg zu mehr Lebensqualität und emotionaler Stabilität.
Körperdysmorphe Störung, Trichotillomanie, Prokrastination
Körperdysmorphe Störung (KDS) – Hilfe bei Dysmorphophobie durch Verhaltenstherapie
Wahrnehmung und Symptome der Körperdysmorphen Störung
Nehmen Sie bei sich eine körperliche Entstellung wahr, die Sie selbst und andere als belastend oder untragbar empfinden?
Beschäftigen Sie sich intensiv und über lange Zeit mit diesem wahrgenommenen Makel und setzen sich mitunter schmerzhaften Behandlungen aus, um die Entstellung zu „bekämpfen“?
Fühlen Sie sich dadurch stark beschämt und ziehen sich immer weiter zurück?
Verhaltenstherapie – Unterstützung bei KDS
Viele Menschen mit Körperdysmorpher Störung erleben enorme seelische Belastungen und ziehen sich aus Scham immer weiter zurück. Dabei fällt es oft schwer, die Isolation zu durchbrechen und sich professionelle Hilfe zu suchen. Ich möchte Sie ermutigen, diese Scham zu überwinden – Sie sind mit Ihrer Problematik nicht allein.
In den psychotherapeutischen Sitzungen nehme ich mir Zeit, um Ihre Belastung ernst und sensibel anzuhören. Ihre Sichtweise wird nicht infrage gestellt, sondern wertfrei aufgenommen.
Gemeinsam erarbeite ich mit Ihnen Ihre individuelle Leidensgeschichte und suche nach Ansatzpunkten für hilfreiche Veränderungen. Dabei berücksichtige ich Ihre persönliche Vorgeschichte und finde passgenaue therapeutische Wege.
Therapieansatz und Methoden
Ein zentraler Bestandteil der Behandlung ist das Erkennen von Zusammenhängen zwischen der wahrgenommenen Entstellung, Ihrem Leidensdruck sowie Faktoren wie Stimmung, Aufmerksamkeitsfokussierung und inneren Bewertungsprozessen.
Ein weiterer wichtiger Schritt ist das Verändern von Vermeidungsverhalten (z.B. Spiegelvermeidung), exzessivem Kontrollverhalten (z.B. stundenlanges Betrachten) und manipulativen Tätigkeiten (z.B. Skin Picking, Haare ausreißen oder eigenständige „Operationen“).
In der Therapie führe ich Sie behutsam und in Ihrem eigenen Tempo an die Auseinandersetzung mit Ihrem wahrgenommenen Makel heran (Exposition). Ziel ist, diesen zunehmend wertfrei zu betrachten und negative Selbstabwertungen abzubauen. Ergänzend setze ich kognitive Techniken ein, um Ihre Wahrnehmung und Bewertung des Körpers positiv zu verändern.
Therapieziele
Ziel ist es, ein neutrales bis positives Selbstbild und Körpergefühl zu entwickeln. Der wahrgenommene Makel soll nicht mehr Ihr Wohlbefinden und Ihre Lebensqualität bestimmen. Stattdessen können wieder andere Lebensbereiche in den Vordergrund treten.
Meine Erfahrung und Angebot
Die körperdysmorphe Störung wird häufig nicht erkannt oder bleibt unzureichend diagnostiziert, oft aus Scham heraus. In meiner therapeutischen Arbeit konnte ich bereits vielen Betroffenen zu deutlicher Entlastung verhelfen.
Ich biete Ihnen eine individuelle, wissenschaftlich fundierte Verhaltenstherapie, die gezielt auf die besonderen Herausforderungen der KDS eingeht. Gemeinsam arbeiten wir daran, dass Sie Ihre Lebensqualität zurückgewinnen und wieder mehr Freiheit im Umgang mit Ihrem Körper und sich selbst erfahren.
Trichotillomanie – Haare ausreißen erfolgreich behandeln mit Verhaltenstherapie
Herausforderungen bei Trichotillomanie
Trotz aller Bemühungen reißt du dir immer wieder Kopf- oder Körperhaare aus, um innere Anspannung abzubauen und kurzzeitig Erleichterung zu spüren?
Dadurch ist bereits ein sichtbarer Haarverlust entstanden, der dich zusätzlich belastet?
Du leidest unter Schamgefühlen und einem hohen Leidensdruck?
Verhaltenstherapie – Wege aus dem Haar-Ausreißen
In meiner kognitiven Verhaltenstherapie helfe ich dir, die Funktionen hinter deinem Haar-Ausreißen zu verstehen und warum es bisher so schwerfällt, dem Drang zu widerstehen.
Gemeinsam entwickeln wir ein individuelles Entstehungs- und Aufrechterhaltungsmodell, das deine persönliche Biografie, Stresssituationen und deine Impulskontrolle berücksichtigt.
Auf dieser Grundlage setzen wir deine persönlichen Therapieziele, die dich Schritt für Schritt zu mehr Kontrolle über dein Verhalten führen.
Neben direkten Bewältigungsstrategien für den Impuls des Haar-Ausreißens vermittle ich dir auch Techniken zur Stress- und Emotionsregulation.
Zusätzlich arbeiten wir an deinem Umgang mit zwischenmenschlichen Konflikten, stärken deine sozialen Kompetenzen und fördern dein Selbstwertgefühl.
Therapieziele
Mein Ziel ist es, dich dabei zu unterstützen, wieder die Kontrolle über dein Verhalten, deinen Alltag und deine Beziehungen zurückzugewinnen – und damit auch deine Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.
Ziel der Therapie
Mein Ziel ist es, Ihnen zu helfen, Ihr Erleben und Verhalten verständlicher, besser steuerbar und stabiler zu machen. Durch den Aufbau gesunder Strategien im Umgang mit Emotionen gewinnen Sie mehr Selbstsicherheit, Zufriedenheit und eine leichtere Handhabung zwischenmenschlicher Kontakte.
Gerne begleite ich Sie auf Ihrem Weg zu mehr Lebensqualität und emotionaler Stabilität.
Erfahrung und Kompetenz
Ich verfüge über umfangreiche Erfahrung in der Behandlung von Impulskontrollstörungen, sowohl bei isolierten Symptomen wie Trichotillomanie als auch in Kombination mit anderen psychischen Erkrankungen, z.B. der Borderline-Persönlichkeitsstörung.
Gemeinsam finden wir deinen individuellen Weg zu mehr Stabilität und Wohlbefinden.
Prokrastination – „Aufschieberitis“ überwinden mit Verhaltenstherapie
Wahrnehmung und Symptome der Körperdysmorphen Störung
Schieben Sie wichtige Aufgaben wie Schreiben von Briefen, Behördengänge oder das Lernen für Prüfungen immer wieder vor sich her und erledigen diese erst im letzten Moment?
Fühlen Sie sich dadurch oft unzufrieden mit sich selbst und geraten in großen Zeitdruck?
Besteht das Gefühl, dass Ihr Fortkommen oder Ihre Lebensqualität dadurch gefährdet wird?
Verhaltenstherapie bei Prokrastination
Ich unterstütze Sie dabei, Ihr Aufschiebeverhalten mit den bewährten Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie zu reduzieren und wieder entspannter Ihren Alltag zu gestalten.
Gemeinsam klären wir die biographischen und aktuellen Ursachen Ihres Prokrastinierens und erstellen ein individuelles Entstehungs- und Aufrechterhaltungsmodell. So gewinnen Sie mehr Klarheit über die Zusammenhänge Ihres Verhaltens.
Sie lernen praktische Werkzeuge kennen, mit denen Sie in schwierigen Situationen herausfinden, welche Ängste oder Bedürfnisse hinter Ihrem Aufschieben stecken. Ziel ist es, diese inneren Anliegen anders und gesünder zu erfüllen.
Dadurch gelingt es Ihnen zunehmend, Aufgaben zeitnah zu erledigen und gleichzeitig Raum für Ihre persönlichen Bedürfnisse zu schaffen. Diese Bereiche entkoppeln wir so, dass sie unabhängig voneinander bearbeitet werden können.
Wichtiger Hinweis
Prokrastination kann auch als Symptom einer Depression auftreten. Sollte das bei Ihnen der Fall sein, integriere ich dies selbstverständlich in die Therapieplanung und Behandlung.
Meine Erfahrung
In meiner therapeutischen Praxis treffe ich immer wieder auf Klienten mit Prokrastination – sowohl als eigenständiges Problem als auch im Zusammenhang mit anderen psychischen Erkrankungen. Deshalb verfüge ich über ein umfangreiches Repertoire an bewährten Strategien, die Ihnen helfen können, Ihr Verhalten nachhaltig zu verändern.
Schuld-, Scham- und Wutstörung – Verstehen und Bewältigen mit therapeutischer Unterstützung
Leiden Sie unter intensiven Gefühlen von Schuld, Scham oder unkontrollierter/ oder unterdrückter Wut?
In meiner therapeutischen Arbeit helfe icDiese starken Emotionen können Ihr
Wohlbefinden, Ihre Beziehungen und Ihre Lebensqualität massiv beeinträchtigen.
Oft stecken dahinter tiefsitzende, unverarbeitete Traumata oder belastende
Lebensereignisse, die Sie immer wieder innerlich blockieren.h Ihnen dabei, die Ursprünge dieser belastenden Gefühle zu erkennen und zu verstehen. Häufig sind Schuld-, Scham- und Wutreaktionen nicht nur einfache Emotionen, sondern Ausdruck von tiefen Verletzungen, die oft in der Vergangenheit – etwa durch traumatische Erfahrungen – wurzeln.
Gemeinsam entwickeln wir ein individuelles Entstehungs- und Aufrechterhaltungsmodell, das Ihre persönliche Biographie, belastende Situationen und Traumata berücksichtigt. So kann ich Sie dabei unterstützen, destruktive Emotionen zu entwirren und deren Funktion in Ihrem Erleben zu erkennen.
Verhaltenstherapie bei Schuld-, Scham- und Wutstörungen
In meiner therapeutischen Arbeit helfe ich Ihnen dabei, die Ursprünge dieser belastenden Gefühle zu erkennen und zu verstehen. Häufig sind Schuld-, Scham- und Wutreaktionen nicht nur einfache Emotionen, sondern Ausdruck von tiefen Verletzungen, die oft in der Vergangenheit – etwa durch traumatische Erfahrungen – wurzeln.
Gemeinsam entwickeln wir ein individuelles Entstehungs- und Aufrechterhaltungsmodell, das Ihre persönliche Biographie, belastende Situationen und Traumata berücksichtigt. So kann ich Sie dabei unterstützen, destruktive Emotionen zu entwirren und deren Funktion in Ihrem Erleben zu erkennen.
Zusammenhang mit tiefsitzenden Traumata
Traumatische Erlebnisse, ob in der Kindheit oder im späteren Leben, hinterlassen oft Spuren, die sich in Form von Schuld- und Schamgefühlen oder unkontrollierter Wut manifestieren können. Diese Emotionen schützen zwar kurzfristig vor noch größerem Schmerz, verhindern jedoch langfristig eine gesunde Verarbeitung und Heilung.
In der Therapie arbeiten wir daran, diese tiefsitzenden Traumata behutsam aufzuarbeiten und deren Einfluss auf Ihre aktuellen Gefühle zu reduzieren. Dabei kommen bewährte verhaltenstherapeutische Methoden zum Einsatz, die Ihnen helfen, Ihr Erleben besser zu regulieren und neue, gesündere Bewältigungsstrategien zu entwickeln.
Therapieziele
Mein Ziel ist es, Sie zu befähigen, Schuld, Scham und Wut nicht als belastende Last, sondern als Signale zu verstehen, die es ermöglichen, sich selbst besser zu verstehen und zu heilen. So gewinnen Sie mehr emotionale Freiheit, Stabilität und Lebensqualität.